Tipps für den Flohmarkt

Hallo ihr Lieben, nun bin ich zurück aus der Winterpause, die Semesterprüfungen sind Geschichte.

Heute war ich zum Ersten Mal an einem Flohmarkt in unserer Stadt. Gerne berichte ich euch darüber und gebe ein paar Tipps.

Verborgene Schätze finden

1. Location

Klärt vorher klar ab, wo sich die Location befindet und was ihr dort schon alles zur Verfügung habt. Insbesondere ob Parkplätze vorhanden sind. Ebenso wichtig, ob ihr dort Tische mieten könnt, oder sie selbst mitbringen müsst.

2. Publikum

Wenn ihr euch über die Location erkundigt, macht euch doch ein paar Gedanken darüber, ob eure Ware bei diesem Zielpublikum Interesse wecken könnte, oder eher weniger. Sind z.B. viele Familien dort, bringt es vielleicht nicht so viel ein Berg voller Highheels mitzubringen, sondern vielleicht darauf zu achten, dass ihr Sachen für Kinder habt. Bei Fashionistas hingegen braucht ihr natürlich keine Kinderbücher. Deshalb klärt wenn möglich im Voraus ab, ob ihr Abnehmer für eure Ware findet oder nicht.

3. Voranmeldung

Bei vielen Flohmärkten ist es möglich sich vorher anzumelden, aber auch spontan vorbeizukommen. Wenn es möglich ist, überlegt euch frühzeitig, ob ihr an einen Flohmarkt gehen wollt oder nicht. Und meldet euch an. Denn nichts ist ärgerlicher, als vollbepackt irgendwohin zu fahren und dann gleich wieder nach Hause zu müssen, weil es keinen Platz mehr hat. Daher besser frühzeitig planen.

4. Die Ware

Wie bereits oben erwähnt, wählt eure Ware dem Publikum entsprechend aus. Dann nimmt nur funktionierende und intakte Sachen mit, kontrolliert am Besten die Dinge gründlich. Nehmt wirklich alles mit, dass ihr verkaufen möchtet, denn nur so könnt ihr was verkaufen.

5. Wechselgeld

Besorgt euch im vornherein Wechselgeld auf der Bank/Post, denn niemand mag es, wenn ihr um Wechselgeld betteln geht. Nehmt entweder ein Kellnerportemonnaie oder eine Kasse mit, damit ihr am Schluss auch alles sauber nachzählen könnt. Denn sobald ihr 10-20 Dinge verkauft habt, könnt ihr euch nicht mehr merken wieviel was einbrachte.

6. Präsentation

Macht euch im Vorfeld Gedanken über die Präsentation der Ware, z.B. Kleiderstange/-bügel, Kartonschachteln, Bananenkisten, Plastikkisten, Körbchen, Plastiktaschen, Schmuckständer, usw. Keiner kauft etwas, dass in einem Chaos versinkt. Achtet darauf, dass die Waren optisch ansprechend arrangiert sind. Und vor allem kontrolliert die Ware auf Flecken, Schmutz usw. und macht sie sauber.

7. Der Verkauf an sich

Informiert euch wirklich gut über das Zielpublikum. Je nachdem sind die sehr sehr “sparsam”  und möchten eure schönsten Stücke für nen Appel und en Ei. Daher überlegt euch, ob ihr mit Preisschilder arbeiten wollt, dann steht der Preis fest und es wird nicht so sehr gefeilscht. Allerdings kann es sein, dass ihr dann auch nicht viel verkaufen könnt. Variante 2 ist es keine Preisschilder anzufertigen und dann einfach Preise anzusagen und zu verhandeln. Ich persönlich habe keine Preisschilder gemacht, der Aufwand wäre mir zu gross gewesen bei so vielen Sachen. Man kann dann auch nur umständlich die Preise verändern. Es ist einfach wichtig, dass ihr zuerst einen höheren Preis ansagt, dann hat der “Kunde” dass Gefühl, er habe einen super Deal gemacht. Zu guter letzt, bleibt hart, verkauft Dinge nicht völlig unter Wert, ausser ihr wollt es unbedingt los haben.

8. Keine zu grossen Erwartungen

Wenn ihr noch nie an einem Ort wart, habt keine all zu grossen Erwartungen an ein allfälliges Ergebnis. Denn der Erfolg an einem Flohmarkt, kann kaum vorausgesehen werden. Zuviele Faktoren spielen mit, z.B. kommen an einem verregneten Sonntag mehr Leute an einen Flohmarkt am Trockenen, draussen aber sicher viel weniger. Ich habe doch CHF 140.00 eingenommen. Hauptproblem war bei mir wohl, dass die Kleider für 90% der Besucher zu klein waren, da hätte ich wohl mit Grösse 38 aufwärts mehr Erfolg gehabt. Auch für meine Allstars interessierten sich viele, aber nicht in Grösse 36,5.

9. Geht zu zweit

Ich rate euch dringend an zu zweit an einen Flohmarkt zu fahren. So spart ihr nämlich viel Geld für die Standmiete, da ein eigener kleiner Stand oftmals teurer ist als ein grosser gemeinsamer. Zudem machts mit einer Freundin/Kollegin oder einem Freund/Kollegen gleich viel mehr Spass. Ich bin mit einem guten Kollegen zum Flohmarkt gefahren, es war wirklich witzig.

10. Verpflegung

Nun noch ein wichtiger Tipp um das verdiente Geld nicht unnötig auszugeben, nehmt Getränke in PET-Flaschen mit, Kaffee in Thermoskannen und Sandwiches zur Verpflegung.
Was an einem Flohmarkt als Verpflegung angeboten wird, ist jeweils auch nicht grade billig, falls es überhaupt ein Bistro oder ähnliches gibt.

Das nächste Mal werde ich an eine Kinderkleiderbörse im Gemeindezentrum gehen, der Verkauf der noch intakten Kleidungsstücke gibt auch immer einen schönen Anteil für die Frühjahrskollektion.

Ich hoffe meine Tipps helfen euch weiter 🙂 Wer war denn auch schon mal an einem Flohmarkt?

 

2 Comments

  • Reply Hauptstadt-Lifestyle.de Dienstag, der 16. Februar 2016 at 08:45

    Danke für die Tipps! Am Sonntag verkaufe ich tatsächlich meine alten Sachen auf dem Flohmarkt. 🙂 Zwei weitere Freundinnen sind ebenfalls dabei – ich bin mir sicher, das wird megalustig! 🙂
    LG
    Uta

  • Reply beautynature_ flowery Dienstag, der 16. Februar 2016 at 09:57

    Hallo Uta, ja dann wünsche ich dir viel Spass und erfolgreiches Verkaufen 🙂 Ich werde sicher auch bald wieder an einem teilnehmen. Liebe Grüsse flowery

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